Von Renko

Diese Kennzahlen im Admanager musst du für erfolgreiche Werbung kennen

Kennzahlen, Daten und Statistiken. Social Media bietet viele Vorteile. Kampagnen, Zielgruppen, Anzeigen oder Landingpages lassen sich einfach testet. In diesem Artikel zeige ich dir 4 wichtige Kennzahlen und KPIs die du kennen musst und wie du diese optimierst.

Im Social Media Marketing ist jede Kampagne ein Test. Keiner kennt das Ergebnis von neuen Idee oder Strategie. Jede Anzeige oder Kampagne muss sich zu Beginn beweisen. Willst du gute Ergebnisse erzielen, ist früher oder später eine Optimierung nötig.

Um über Erfolg und Misserfolg zu entscheiden, müssen wir erst wissen, wie wir Erfolg beschreiben. Wenn wir eine Kampagne optimieren, müssen wir erst wissen in welche Richtung wir diese optimieren.

Zuerst: KPI steht für Key Performance Indicator. Damit beschreiben wir Nerds Werte der Kampagnen, die uns bei der Analyse oder Beurteilungen helfen. Wir messen diese immer anhand von vorher festgelegten Ziel-Werten. Diese Werte legen wir selber fest und vergleichen sie mit Kennzahlen. Daher ist nicht jede Kennzahl auch ein KPI.

Facebook und Google bieten jede Menge Kennzahlen zu unserer Werbung. Videoaufruf-Rate, Likes, Kommentare oder allgemein Klicks auf deine Anzeige. Da fällt es schwer die richtigen Werte zu finden. 

Die KPIs in diesem Artikel sind meine ersten Anhaltspunkte bei neuen Kampagnen. Du findest alle in deinem Admanger.

Auf Richtwerte der KPIs verzichte ich. Arbeite besser mit deinen Zahlen. Ohne deine Strategie und Absichten zu kennen, kann ich dir dabei nicht helfen. Es immer das Ziel mehr Ergebnisse für sein Geld zu bekommen. Egal wo du steht.

Im nächsten Abschnitt zeige ich dir, wann du deine Kampagnen anhand von Kennzahlen bewertest. Als erstes solltest du die Aussagekraft einschätzen. Als zweites musst du die richtigen KPIs finden. Im dritten Schritt werden diese bewertet.

Legen wir los!

#1 KPI: Impression und Budget

Die Kennzahlen der Impression und Budget sind dein erster Anhaltspunkt. Mit diesen Zahlen stellst du fest, ob sich eine Bewertung lohnt. Es wichtig, dass die bewerteten Kennzahlen eine Aussagekraft besitzen.

Hast du zum Beispiel eine Reichweite von 1 Millionen Personen und ein Werbebudget von 2.000 Euro zur Verfügung, solltest du nicht nach einem halben Tag schon deinen ganzen Plan ändern. Sind die Ergebnisse nach 500 Impressions negative, gibt es keinen Grund zur Panik. Eventuell ist deine Zielgruppe noch bei der Arbeit?

Viele machen den Fehler und setzen Impressions mit Reichweite gleich. Das ist nicht richtig. Als Reichweite werden einzeln erreichte Personen bezeichnet. Impressions dagegen beschreiben die Auslieferung deiner Anzeige. Ist deine Anzeige zum Beispiel bei dir in der Facebook App im Feed zusehen und danach bei Instagram, sind das 2 Impressions.

Tipp: Als Faustregel solltest du erst ab 5.000 Impression ein Urteil fällen. Außerdem solltest du dir 25% deines Budgets für Tests zurücklegen.

#2 KPI: CTR ind. ausgehende Link-Klicks

CTR steht für Click Through Rate. Die CTR ergibt sich aus der Anzahl der Klicks, geteilt durch die Impressionen mal 100. Als Standard ist die CTR (Link Klicks) im Admanager eingestellt. Ganz rechts in der Tabelle des Admanagers findest du ein kleines Plus. Hier sind alle Kennzahlen von Facebook versteckt. Unter anderem findest du die CTR für individuelle ausgehende Link Klicks. Im Rest des Artikels kürze ich diese mit CTR ab.

Diese unterscheiden sich zu den üblichen Link-Klicks, indem sie dir eine Auskunft über die tatsächlichen Klicks mit einem Ziel außerhalb von Facebook geben. Die ist nicht immer homogen zu der CTR Link Klicks.

Mit der CTR erkennst du attraktive Anzeigen. Je mehr Leute klicken, desto besser wird deine Anzeige ausgeliefert. Ist die CTR hoch und du hast keine Verkäufe, dann check deine Anzeige und Landingpage. Wahrscheinlich verspricht deine Anzeige etwas, was deine Landingpage nicht einhält.

Tipp: Habe bei der Beurteilung deine Impressions und Reichweite im Blick. Ansonsten sind die Werte nicht aussagekräftig.

#3 KPI: Conversion Rate

Dieser KPI gehört in jeden Admanager! Die Conversion Rate ergibt sich aus deinen gewünschten Events, wie zum Beispiel Leads, geteilt durch die Impressions mal 100. An dieser Conversion Rate, oder gerne CR abgekürzt, erkennst du erfolgreiche Anzeigen und Kampagnen.

Ebenso wie die CTR ist die CR wichtig bei der Beurteilung des Erfolgs. Die CR ist präziser als die CTR. Während die CTR die Attraktivität beschreibt, erfährst du durch die CR über den Erfolg.

Für die Optimierung der CR, gibt es viele Faktoren. Wenn deine CTR zusätzlich niedrig ist, dann stimmt die Zielgruppe nicht. Bei der CR ist deine Landingpage oder Shop auch wichtig. Die beste Werbung bringt nichts, wenn die Leute nicht den Weg zur Kasse finden.

#4 KPI: ROAS - Return on Ad Spend

ROAS steht für Return on Ad spend. Der ergibt sich aus Umsatz minus Werbebudget mal 100. Bei Kampagnen mit dem Ziel Sales ist der ROAS die wichtigste Kennzahl, sogar wichtiger als die CR. Denn die CR kann gerne bei knapp über 0 liegen, wenn der ROAS positiv, besser deutlich positiv ist, spielt das keine Rolle.

Der ROAS beschreibt immer das Verhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben.

Um den ROAS im Admanager anzeigen zu lassen, ebenso wie dir CR, muss man ein Tracking mit dynamischen Werten hinterlegen. Das sorgt dafür, dass die Werte bei dir im Admanager ankommen.

Tipp: Achte darauf, dass du, wenn möglich die Netto-Werte trackst. So fällt die Beurteilung der Kampagne, insbesondere die des ROAS einfacher.

Ist deine CR stabil und dein ROAS niedrig, dann kann es an der Zielgruppe liegen. In diesem Fall musst du an Audience arbeiten. Zudem spiel dein Shop eine große Rolle. Um den ROAS zu steigern, musst entweder deine Verkäufe günstiger einkaufen oder deine Warenkörbe erhöhen.

Wenn die CR niedrig ist, aber dein ROAS stimmt, dann ist erstmal alles in Ordnung. Bei hochpreisigen Geschäften ist dies normal.

Berechne deine eigenen Kennzahlen

Falls dir übrigens noch Werte fehlen, dann lassen sich Werte jetzt direkt im Admanager berechnen. Diese kannst du auch für deine Übersicht benutzen. Für eCommerce Unternehmen lassen sich so im Admanager der Wert pro Bestellung anzeigen oder die Netto-Werte der Verkäufe, ohne das Tracking aufwendig zu ändern.

Um diesen Artikel einfach zu halten, geht es hier nur um die Kennzahlen im Admanager. Welche Zahlen am Ende für dich relevant sind, variiert wie erwähnt an deinen Zielen und Einstellungen.

Zusammenfassung

Zusammenfassend ist es wichtig, einer Kampagne die nötige Zeit zu geben. Erst dann ist eine echte Bewertung möglich. Betrachte als erstes stets das ausgegebene Budget und die Impressions. Erst im zweiten Schritt schau dir deine Kennzahlen an und vergleich sie mit deinen KPIs.

Zum Abschluss sei gesagt, dass Likes oder Kommentare per se nicht zu verteufeln sind. Die Interaktionen deiner Kunden geben dir durchaus Feedback über die Attraktivität deiner Anzeige. Als Kennzahl zur Bewertung deiner Werbung sind diese nicht geeignet. Des weiteren musst du deine Ziele im Auge behalten. Die Gründe für Änderungen an deiner Kampagne müssen daher anhand der Bewertung von KPIs stattfinden.

Share on facebook
Share on whatsapp
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on email
Du brauchst Support oder willst mehr aus deinen Ads rausholen?